Behind the Scenes: Bei der Feuerwehr!

Behind the Scenes: Bei der Feuerwehr!

Auf der GUMA Magnetpinnwand sehen wir eine städtische Feuerwehr mit einem Leiterwagen vor einem Feuerwehrhaus. In diesem Blog werde ich die Motive der GUMA Pinnwände zum Leben erwecken, in dem ich die Motive einfach aufgreife. Den Startschuss für dieses ungewöhnliche Blog-Projekt, mit der hoffentlich hohen Anziehungskraft, macht die Feuerwehr.

„Ich will Feuerwehrmann werden!“ sagte damals schon der kleine Drache Grisu zu seinem Vater. In meiner Jugend wollten viele Feuerwehrmann werden, Feuerwehrmänner sind Helden, Vorbilder, mutig und stark. Heute werfe ich in diesem Blogbeitrag einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr, bzw. zeige euch ein paar Fotos von einem Zimmerbrand und wie die freiwillige Feuerwehr den Brand gelöscht hat.

Die Feuerwehren in Deutschland haben vier wichtige Aufgabenfelder: Retten, Löschen, Schützen & Bergen! Die höchste Priorität hat immer das Menschenleben, also werden die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen (in Deutschland gibt es ungefähr eine Frauenquote von 7% bei den Feuerwehren) zunächst immer versuchen die Menschen außer Lebensgefahr zu bringen, also die Menschen zu retten.

Denkt man an die Feuerwehr, dann denkt man natürlich an das Löschen! Das Löschen ist die älteste Aufgabe der Feuerwehr und die Männer und Frauen sind auch besonders darauf geschult, da sitzt jeder Handgriff und geht es noch so heiß zur Sache. Das wohl traurigste Tätigkeitsfeld bei der Feuerwehr ist wohl das Bergen. Denn nicht selten müssen tote Menschen oder Tiere geborgen werden. Freude haben die meisten Feuerwehrmänner allerdings bei der Präsentation, oft werden bei öffentlichen Veranstaltungen auch mal demonstriert was die Feuerwehr so alles kann. Bei so einer Veranstaltung war ich für diesen Blogbeitrag zugegen und habe euch mal ein Beispiel mitgebracht, was jedem von uns passieren könnte und davor möchte die Feuerwehr euch eigentlich schützen, denn die Prävention ist immer noch besser als die notwendige Aktion wenn es erst zu spät ist.

Nehmen wir mal an, man kommt müde von der Arbeit nach Hause, event. setzt man sich noch auf die Couch, derjenige der raucht steckt sich noch eine Zigarette an, derjenige der nicht raucht macht es sich ggf. bei Kerzenlicht noch etwas gemütlich. Irgendwann schaft man es dann doch nicht mehr die müden Augen offen zu halten und schläft ein. Durch unglückliche Umstände entzündet die Zigarette (oder die Kerze) die gerade noch gelesene Tageszeitung, welche auf dem Sofa liegt. Hier demonstriert der Feuerwehrmann, dass man dieses dann meistens selber noch versucht (unbeholfen) zu löschen:

Irgendwann wird man erschöpft den Kampf gegen die Flammen verlieren, gut wenn aufmerksame Nachbarn zu dem Zeitpunkt schon die Feuerwehr gerufen haben. Die Feuerwehr macht auf (fast) jeder Veranstaltung ausdrücklich darauf aufmerksam: Wachsam sein und lieber einmal zu viel anrufen. Natürlich darf man mit der Notrufnummer keinen Unfug betreiben, aber das dürfte sich von selbst verstehen. Ein Feuerwehrmann verriet mir während der Vorführung, dass Kollegen auch schon mal wegen einer Lagerfeuer-DVD ausgerückt wären, aber das hätte auch anders aussehen können, nämlich z.B. so:

Das Feuer greift nun schon auf benachbarte Gegenstände über, die Rauchentwicklung in einer Wohnung / in geschlossenen Räumen würde jetzt schon dafür sor

gen, dass man vermutlich nichts mehr sehen könnte, doch es kommt noch schlimmer:

Zum Glück war dieser Wohnungsbrand nur „gestellt“, dennoch war ich sehr überrascht, wie schnell die Flammen das komplette „Zimmer“ unter ihre Gewalt bekommen haben. Der Feuerwehrmann im Vordergrund tat mir auch leid, war es doch in ca. 25 Meter Entfernung schon sehr heiß. Doch wie ich oben schon beschrieben hatte, wird bei der Feuerwehr zunächst gerettet. Die Feuerwehrmänner haben sich also mit Atemschutzgeräten ausgestattet in die Nähe des Brandherdes begeben und das Opfer gerettet:

Anschließend wurde dann der Brand gelöscht und die Besucher der Vorführung konnten mit eigenen Augen sehen, wie schwierig es ist die lodernden Flammen erst mal in den Griff zu bekommen:

Als der Brand gelöscht war, hörte ich eine Kinderstimme neben mir zu seinem Vater sagen: „Papa, wenn ich groß bin möchte ich auch Feuerwehrmann werden!“ – es sind halt immer noch Helden für Kinder und das ist auch gut so! Ob so eine GUMA-Magnetpinnwand das ideale Geschenk für einen Feuerwehrmann / für eine Feuerwehrfrau ist weiß ich natürlich nicht, aber im Kinderzimmer kommt das Motiv garantiert auch gut zur Geltung.